Veranlagungen

Optionen:
Eine Option bezeichnet in der Wirtschaft ein Recht, eine bestimmte Sache zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Deshalb wird sie auch als bedingtes Termingeschäft bezeichnet. Es handelt sich ausdrücklich um ein Recht und um keine Pflicht, d. h. der Optionsinhaber, der die Option zu einem bestimmten Preis (Prämie) vom Stillhalter gekauft hat, entscheidet einseitig, ob er die Option gegen den Stillhalter (Optionsverkäufer) ausübt oder die Option verfallen lässt. Eine große Bedeutung haben Optionen im Bereich der Finanzgeschäfte.

In der Praxis muss der Basiswert bei Ausübung der Option auch nicht unbedingt geliefert werden. Häufig bezahlt der Verkäufer der Option dem Käufer gegebenenfalls einfach die Preisdifferenz. Diese Praxis wird als Barausgleich bezeichnet. Ob bei Ausübung ein Barausgleich stattfindet oder ob der Basiswert geliefert wird, wird bei Vertragsabschluss festgelegt.

Der Käufer erwirbt das Recht, hat aber nicht die Pflicht, entweder am Ende der Laufzeit (Europäische Option und Asiatische Option) oder während der gesamten Kontraktlaufzeit (Amerikanische Option) oder während eines oder mehreren festgelegten Zeiträumen während der Kontraktlaufzeit (Bermuda-Option) die Option auszuüben.

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